Samstag, 5. Mai 2018, 20.00 Uhr | Heinrich Ignaz Franz Biber | Die Rosenkranzsonaten | für Violine solo und Basso continuo

Hans-Joachim Berg, Barock-Violine | Christian Bonath, Orgel

Zwischen 1687 und 1688 entstanden, zählen die Violinsonaten des Salzburger Komponisten Heinrich Ignaz Franz Biber zu der wichtigsten Literatur der Barockzeit für die Violine überhaupt. Fordernd, bis an die Grenzen der Spielbarkeit, sind sie musikalisch überaus reizvoll. Ihnen liegt die Ausdeutung der Rosenkranzgeheimnisse zu Grunde. Der Rosenkranz, ein Gebetsform, die dem Wechsel aus Vaterunser und Ave Maria in strenger Form folgt: Der freudenreiche, der schmerzhafte und der glorreiche Rosenkranz. Zu jedem der Themen verfasste Biber je fünf Sonaten, als Besonderheit verwendet er die Skordatur (scordare = umstimmen) bei der eine der Geigensaiten abseits der Norm gestimmt wird. Hans-Joachim Berg, geb. 1980, war vielfacher Preisträger bei „Jugend musiziert“. Er studierte an der Musikhochschule Würzburg bei Professor Gottfried von der Goltz Barockvioline/Violine.

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