19.10.2008 – 17.00 Uhr Klosterkirche

So, 19. Oktober 2008, 17.00 Uhr Klosterkirche

Giovanni Battista Pergolesi:  „Stabat mater“

für Sopran und Alt, Streicher und Basso continuo

Es singen und spielen:

Sabine Goetz, SopranDavid Erler, Alt Streicher der Kurpfalzphilharmonie Heidelberg Arne Müller, KonzertmeisterWolfgang Portugall, Cembalo

Christian J. Bonath, Gesamtleitung

Das 1736 entstandene Stabat mater des neapolitanischen Komponisten Giovanni Battista Pergolesi stellt höchste Anforde­rungen an die ausführenden Musiker. Besetzt ist das Werk mit zwei Frauenpartien und einem Streichersatz. Diese Instrumentierung ermöglicht eine hohe Durchsichtigkeit der Struktur. Neben kontrapunktischen Abschnitten, die dem Stilo antiquo entlehnt sind, manifestieren sich in dieser Komposition vor allem auch opernhafte Einflüsse der neapolitanischen Schule. Nach dem Tod von Pergolesi fand das Werk eine rasche Verbreitung über Länder- und Konfessionsgrenzen hinweg, sogar Bach nahm sich dem Stück in einer Bearbeitung des 51. Psalms an.

Sabine Goetz erhielt ihre Ausbildung als Konzert- und Oper­sängerin und Gesangspädagogin an der Musikhochschule Mannheim. Sie wurde beim Joseph-Suder-Liedwettbewerb mit dem 2. Preis ausgezeichnet, war Stipendiatin des Richard-Wagner-Verbandes Mannheim, gewann den 1. Preis beim Internationalen Wettbewerb Musica Sacra in Rom. Mit dem Barockensemble Camerata Bibieana erhielt sie 2005 beim Alte Musik Treff Berlin einen Preis der Jury, im gleichen Jahr wurde ihr der Kul­turförderpreis der Stadt Bingen verliehen.
David Erler (*1981) stammt aus Auerbach/Vogtland. Er studierte als Stipendiat der Hanns-Seidel-Stiftung München an der Musikhochschule Leipzig. Zudem absolvierte er Meisterkurse u.a. bei Andreas Scholl und den King´s Singers. Seine Engagements führten ihn durch ganz Deutschland und ins europäische Ausland sowie zu renommierten Festivals (Bachfest Leipzig, Schleswig- Holstein-Musikfestival, MDR Musiksommer, Händelfest­spiele Halle). Zahlreiche CD- und Rundfunkproduktionen im In­ und Ausland belegen zudem die Qualität seiner Arbeit.